dubach plant ag, Abschluss CAS Bauphysik in Planungs- und Architekturbüro, Lukas Lemmenmeier

Gute Planung zeigt sich nicht nur im Grundriss. Sie zeigt sich auch dort, wo Wärme, Feuchtigkeit, Schall, Materialien und Anschlüsse zusammenspielen. Unser Gesamtprojektleiter Lukas Lemmenmeier hat dieses Wissen im CAS Bauphysik in der Praxis vertieft.

Am Anfang eines Bauprojekts stehen meist konkrete Fragen: Wie sollen die Räume genutzt werden? Wie soll sich das Wohnen anfühlen? Was ist gestalterisch, terminlich und finanziell wichtig?

Während daraus eine Planung entsteht, läuft die Bauphysik mit. Sie sorgt dafür, dass Wärme, Feuchtigkeit, Schall, Luftdichtheit und Materialwahl zur Nutzung, Konstruktion und Ausführung passen.

Um diese Zusammenhänge noch gezielter in den Planungsalltag einzubringen, hat unser Gesamtprojektleiter Lukas Lemmenmeier vor kurzem den CAS Bauphysik abgeschlossen. Sein Ziel: vorhandenes Wissen festigen und dort vertiefen, wo es im Alltag gebraucht wird. «Ich wollte etwas vertieft lernen, das ich im Arbeitsalltag nutzen und direkt anwenden kann», sagt Lukas.

Fachwissen, das im Hintergrund wirkt

Bauphysik umfasst Themen wie Wärme- und Feuchteschutz, Schallschutz, Luftdichtheit, Akustik und je nach Projekt auch angrenzende Fragen wie Brandschutz. Vieles davon wird für Bauherrschaften nicht als einzelner Fachbegriff sichtbar. Spürbar wird es später trotzdem: in angenehmen Räumen, funktionierenden Anschlüssen, gutem Schallschutz oder einem Gebäude, das energetisch sauber geplant ist.

Die Bauherrschaft bringt Wünsche, Bedürfnisse und Anforderungen ein. Wir übersetzen diese in eine Planung, die auch technisch stimmig ist. Oder einfacher gesagt: Wir sorgen dafür, dass ein Gebäude nicht nur gut geplant ist, sondern auch technisch «verthebt».

Holzbaukompetenz als Grundlage

Lukas kommt mit seiner Ausbildung als Zimmermann EFZ und der Weiterbildung zum Holzbau-Techniker HF aus dem Holzbau. Viele bauphysikalische Fragen waren ihm deshalb bereits vertraut. Im CAS konnte er dieses Wissen festigen und gezielt erweitern.

«Für mich war es vor allem im Holzbau eine Festigung von Wissen, das schon da war – und ein Dazulernen bei der Arbeit der weiteren Baugewerke», sagt er.

Auch wenn wir stark aus dem Holzbau kommen, planen wir Gebäude immer als Ganzes. Holz trifft auf Beton, Mauerwerk, Erdreich, Dämmungen, Abdichtungen, Fenster und Haustechnik. Genau an diesen Übergängen braucht es Verständnis für verschiedene Materialien, Bauweisen und Schnittstellen.

Ein Gedanke bleibt gemäss Lukas dabei zentral: «Der richtige Baustoff am richtigen Ort.» Im erdberührten Bereich kann ein feuchteresistenter Baustoff sinnvoll sein, darüber übernimmt Holz seine Stärken. So entsteht eine Lösung, die zum Gebäude, zur Nutzung und zur Dauerhaftigkeit passt.

Schnittstellen früh erkennen

Vertieftes bauphysikalisches Wissen schärft den Blick für Stellen, an denen Genauigkeit besonders wichtig ist: Anschlüsse, Übe Speichern rgänge, Luftdichtheit, Materialwechsel oder Feuchteschutz.

«Ich sehe heute noch klarer, wo heikle Stellen liegen und wo man früh nachfragen oder weitere Unterstützung einbeziehen sollte», sagt Lukas.

Solche Fragen früh anzusprechen, bringt Sicherheit ins Projekt. Planung, Bauleitung, Ausführung und Fachpersonen können Details gemeinsam klären, bevor sie auf der Baustelle umgesetzt werden.

Wissen, das weiterwirkt

Für uns zeigt der CAS Bauphysik, wie wichtig fachliche Weiterentwicklung im Planungsalltag ist. Nicht als Wissen für die Schublade, sondern als Grundlage für bessere Fragen, klarere Schnittstellen und tragfähige Entscheide.

Erfahrungen aus der Praxis, Weiterbildung und Rückmeldungen von der Baustelle fliessen dabei zusammen. So bleibt Planung in Bewegung – und genau das hilft uns, Bauherrschaften verständlich zu begleiten, Details sauber zu klären und Lösungen zu entwickeln, die zum Gebäude, zur Nutzung und zur Ausführung passen.

Sie möchten wissen, wie aus Ihren Vorstellungen eine tragfähige Baulösung entsteht?

Wir unterstützen Sie dabei, die wichtigen Fragen früh zu klären.